Nassau: Rampen in 3 Akten

am Wochenende vom 06.06.2015 bis Montag 08.06.2015 begab sich wieder mal eine wilde Horde des RC Adler auf den Weg um nach Nassau zu fahren.

Der Ort wurde gewählt da einer unserer Mitglieder dort familäre Verbindungen hat. Wer das ist bekommt ihr später leicht heraus. Der Name taucht öfter auf.

Am Samstag den 06.06.2015 ging es in Mühlheim an der Fähre los. Start war um 09:00 Uhr bei sonnenschein. Mit der Fähre ging es über den Fluß um dann den uns namentlich sehr bekannten Feldberg zu erklimmen. Dort angekommen ging es nach kurzem Verschnaufen in rasanter Abfahrt nach Niederreifenberg. Einer der Teilnehmer erreichte bei dieser die GPS gemessene Spitzengeschwingkeit von 95,4 km/h. Der Blick hinauf zu den Sternen verhieß allerdings nichts gutes für die nähere Zukunft. Eine dunkle Wolkenfront versperrte die Sicht auf die Sterne und wir befürchteten eine kräftige Dusche. Die kam allerdings nicht aber Jens erzählte irgendwas von „jetzt kommt eine Rampe“.

Nach der Rampe fuhren wir nach Idstein um uns dort im Alten Feuerwehhaus zu stärken. Diese ist nach Meinung aller sehr zu empfehlen. Besonders das dort selbstgebraute alkoholfreie Weizenbier war ein Genuss. Nach Auskunft von Jens sollte jetzt wieder eine Rampe folgen. Weiter fuhren wir nach Katzenellenbogen. Katzen habe ich dort keine gesehen. Nach einiger Zeit erreichten wir eine Anhöhe die uns einen Überblick von unserem Ziel gab. Nach einer Abfahrt erzählte Jens was von einer Rampe. Und was für eine! In Obernhof ging es lockere 16 % hinauf zum Kloster.

Angeblich sollte dies die letzte Rampe sein. Aber nur Gerüchten zufolge. Es folgte ein auf und ab hinauf nach Nassau. Dort wurden wir direkt am Hotel ausgespuckt. Da es uns noch nicht reichte mit den Rampen fuhren wir runter in die Stadt um einen Abschlussschoppen zu kredenzen. Nach dem Einlauf war dann die für heute wirklich letzte Rampe dran. Wir bezogen unsere Zimmer und dann gab es was leckeres zu futtern. Nach dem Champions-League-Finale ging es ausruhen. Wir kamen auf 125 km mit 2.000 hm und unzähligen Rampen.

Link zur 1. Tagesetappe

Am Sonntag stießen noch Lutz und Thomas beim Frühstücken zu uns. Danach konnte es los gehen zur 3 Flüße- und 4 Gebirgetour. Die Königsetappe. Gleich am Anfang murmelte Jens was von einer Rampe. Nicht das letzte Mal an diesem Tag! Das war der Aufstieg vom ersten Fluß, der Lahn, hinauf auf den Rücken des Taunus. Die Abfahrt folgte hinunter an den Rhein nach Boppard. Es wunderte mich ein wenig aber einige kannten diesen Ort wohl schon???

Wir fuhren durch ein kleines Tal hinauf um über den Hunsrück zu kommen. Hab ich das Wort „Rampe“ schon erwähnt? Eine rasante Abfahrt schloss sich an und wir kamen an die Mosel. Im nächsten Ort erstürmten wir eine Gaststätte die unseren Tatendrang dann im Keim erstickte. Nach endlos langen 2 Stunden waren wir wieder auf den Bikes. Entlang der Mosel über eine Brücke und dann folgte der Auftieg in die Eifel. Gleich am Beginn ging es mit 14 % nach oben. Die Abfahrt führte uns nach Koblenz ans Deutsche Eck. Wir wechselten die Flußseite und es ging rauf zur Festung Ehrenbreitstein. Jetzt waren wir im letzten Gebirge des Tages dem Westerwald. Einige Rampen später waren wir wieder in Nassau. Das waren auch 125 km mit 2.250 hm.

Link zur 2. Tagesetappe

Am Montag ging es leider schon wieder zurück. Entland der Lahn bogen wir ab in ein kleineres Tal um Jens seiner Lieblingsdiziplin zu frönen. Richtig! Es folgte eine Rampe. Wir fuhren Richtung Diez und Limburg. Über Runkel und Villmar ging es eine längere Fahrt hinauf um dann ins Weiltal zu gelangen. Dort gab es bei einem Griechen das Mittagsmenü. Gestärkt konnten wir dann wieder einen Anstieg (oder auch Rampe) in Angriff nehmen. Jetzt waren wir aber am highest Point. Von nun an ging es bergab. Über die Lochmühle und Karben ging es in die Heimat. Nach einem Abschlussgetränk bei unserem Architekten war die Ausfahrt vorbei. Wieder 125 km mit 1.750 hm.

Link zur 3. Tagesetappe

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Jens für die tollen 3 Tage und die „Rampen“. Und bei Rüdiger! Er hat uns diese Tage mit seinem Auto begleitet, fotografiert, versorgt und behütet!

 

Michael H. aus M. am M.