Schwarzwald 2013

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4  Tage bei fantastischem Wetter (lediglich der Sonntag war so lala) einsame Routen, gute Straßen und tolle Anstiege, was will man mehr.

 Nach erfolgreicher Anreise haben wir am Samstag auch nicht lange überlegt und haben sofort die erste Runde in angriff genommen. Sie führte uns von Kirchzarten aus über Furtwangen, Vöhrenbach, Eisenbach zum bis dahin für uns noch unbekannten Titisee. Dort gab es ein kleines, leckeres Getränk auf einer uns unbekannten Sonnenterasse und dann hieß es „ab, schnell nach „Hause“. (100 km, 4:05 h, 1320 hm)

Der Sonntag (Königsetappe) war wettertechnisch nicht ideal, aber von oben trocken. Vielleicht war das auch unser Glück, denn unser erster Berg hieß Schauinsland und es war super ruhig. Kaum Autos und wenige Motorräder bescherten uns einen angenehmen Anstieg. Leider war die Aussicht wegen Nebel nicht sonderlich und so haben wir uns weiter zum Belchen gemacht. Die Abfahrt über eine kleine Seitenstraße dorthin hat uns allen so gut gefallen (bis 18%), dass wir diese noch mal in der anderen Richtung fahren wollten. Vom Belchen ging es zum Feldberg, dessen Bundestrasse für Rennräder allerdings nur bedingt geeignet ist. Dort wollten wir uns aber mit der Passhöhe (1233 m) nicht zufrieden geben und haben uns auf die Suche nach einem Weg nach ganz oben gemacht. Und wir haben einen gefunden (und was für einen), so dass wir am Ende auf 1490 m an der dortigen Wetterstation waren. Da hier ein heftiger Wind blies und die Temperaturen auch nicht so toll waren, sind wir zum Aufwärmen an den Titisee gefahren. Ein kurze Stärkung auf der uns schon bekannten Sonnenterasse und dann hieß es „ab, schnell nach „Hause“. (118 km, 5:57 h, 2590 hm)

Montag war eigentlich eine Entspannungsrunde angedacht (aber es wurde die Königsetappe 2.0) . Zuerst ging es durch das Glottertal, dann über Sexau (leckere 18%) hoch auf den Kandel. Ein Berg, der es in sich hat. Von dort aus wollten wir Fahrer eigentlich zurück, aber unsere Räder haben auch von dort eine tolle Strecke zum Titisee gefunden, so dass wir vermuten, dass im Schwarzwald alle Wege zum Titisee führen. Nach ja, die Sonnenterasse dort hatte uns also wieder und nach einem Getränk ging es „ab, schnell nach „Hause“. (119 km, 5:18, 2000 hm)

Am Dienstag waren wir uns einig, sollte der Anstieg auf den Schauinsland mit seinen 18% dran glauben. Gesagt, getan. Nach einer Anfahrt durch Freiburg holten wir ab Staufen Schwung und dann ging es zum zweiten Mal hinauf auf den Schauinsland. Diesmal bei bester Sicht waren sogar die Alpen zum Greifen nah. Da wir eine Schleife über den Titisee vermeiden wollten, hielten wir kurz nach dem Gipfel auf der „Alm“ und haben dort bei über 20°C mehrererererer Getränke (auch schon als Vorrat für die Heimreise) bei zum größtenteils geschlossenen Augen zu uns genommen. Und dann ging es kurz und knapp zurück ins Hotel. Ohne Titisee und ohne Sonnenterrasse. (67 km, 3:10, 1095 hm)

 

Insgesamt waren es geile 4 Tage mit 406 km, 7.000 hm und 18:30 h im Sattel.

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