Voralberg (A) 2011

13. bis 16. August 2011 Vorarlberg / Österreich

Die Ausfahrt der Rennradabteilung führte 2011 in den Vorarlberg.

Der Gasthof Bad Sonnenberg in Nüziders beherbergte uns für 4 Tage.

1. Tag – Ums Walsertal

Wegen den zweifelhaften Wetteraussichten entscheiden wir uns dazu, statt der Einführungstour, gleich nach der Anreise mit dieser „Perle“ von Runde zu starten.

Nüziders – Thüringen – Sonntag – Fontanella – Faschinajoch – Damüls – Laternsertal – Rankweil – Thüringen – Nüziders

Nur kurz bleibt Zeit zum Einfahren. Gleich hinter Thüringen steigt die Strasse mit bis zu 13% in die Höhe.

vlnr: Lutz, Fitz, Walter

Nachdem die Strasse etwas flacher ist bleibt Zeit und Atem um die Gegend zu genießen.

vlnr: Thomas, Michael, Stefan S., Jens

Schönes Wetter und fantastische Natur – so macht Rennrad fahren Spass.

Diese Runde überzeugt mit den Ausblicken und eigentlich wenig Verkehr.

vlnr: Fritz, Peter, Stefan S., Michael, Thomas, Walter, Stefan H.

Nach 21km und 1200hm Anstieg auf dem Faschinajoch angekommen.

Das Faschinajoch verbindet das Große Walsertal mit dem Bregenzer Wald und ist mit den teilweisen 13% Rampen schwerer als erwartet.

Nach der Abfahrt erreichen wir Damüls, wo der Weg zum Furkajoch abzweigt.

Das Jägerstüberl kurz hinter Damüls. Kaiserschmarn, Hefeweizen und dieser Ausblick.

Alle finden Platz auf einer Bank.

Das Furkajoch 1761m ist ohne nennenswerte Schwierigkeiten ereicht. Nun folgt die wunderschöne Abfahrt ins Laternsertal. Danach flach zurück nach Nüziders.

vlnr: Peter, Rüdiger, Michael, Lutz, Fritz, Jens, Walter, Thomas, StefanH., StefanS.

Die Trinflaschen sind leer. Jetzt wir direkt befüllt. Das haben wir uns verdient.

Pässe:

Faschinajoch 1486m

Furkajoch 1761m

Tourdaten:

80km 1800hm

 

2. Tag – Silvretta Hochalpenstrasse

Eigentlich als Königsetappe geplant, geht es über die Bieler Höhe und Arlbergpass.

Nüziders – Bludenz – Schruns – Gaschurn – Bielerhöhe – Galtür – Ischgl – Landeck – St.Anton – Arlbergpass – Dalaas – Bludenz – Nüziders

In aller Frühe gehts los. So mancher wäre gerne später gestartet.

Eine lange Etappe steht bevor, da kann man es etwas ruhiger angehen.

Gaschurn – bevor der Anstieg richtig beginnt gibt es Bananen und Riegel.

Die Silvretta-Hochalpenstrasse ist eine Mautstrasse. So ist auf den zahlreichen Serpentinen mit wenig Verkehr zu rechnen.

Obwohl die Strasse teilweise mit 14% ansteigt, macht es Spass hier hinauf zu fahren.

Am ersten Stausee gibt das Tal den Blick frei auf Gipfel wie Piz Buin und Silvrettahorn.

Wolfgang am Passchild – Bielerhöhe 2032m

Die Gruppe trifft sich auf dem Pass am Begleitfahrzeug – Danke dem Fahrer Stefan H.

Es folgt die Abfahrt Richtung Galtür – Ischgl. Kurz vor Landeck geht es links ab, hinauf zum Arlbergpass.

Obwohl der Arlbergpass nach 7km und 509hm erreicht ist, überrascht er doch mit seinen Werten. Von seinen 7km Anstieg sind alleine 3,5km über 10% Bei bis zu 13% Spitzen.

Die folgende Abfahrt geht fast bis an unser Hotel.

Pässe:

Bielerhöhe 2032m

Arlbergpass 1793m

Tourdaten:

162km 2500hm

3. Tag – Rappenlochschlucht / „Einfahren nach Vaduz“

Besuch der Rappenlochschlucht.

Vormittags ist Zeit für eine Wanderung, deshalb besuchen wir die Rappenlochschlucht.

Wegen einem Erdrutsch, ist diese aber größtenteils gesperrt. Also zurück ins Hotel und aufs Rad.

Nachmittags holen wir unser „Einfahren nach Vaduz“ nach.

Bei noch schönem Wetter starten wir Richtung Lichtenstein.

Um Feldkirch zu umgehen, müssen wir eine kurze steile Rampe überwinden.

vlnr: StefanS., Peter, Walter Rüdiger, Thomas, Jens, Michael, Fritz, StefanH., Wolfgang

Nach ca. 30km ist die Grenze zum Fürstentum erreicht. Inzwischen hat es begonnen zu regnen, deshalb fällt unser Aufenthalt nur kurz aus.

Tourdaten:

72km 1000hm und ein viel zu teurer Cappuccino

4. Tag – Hitzeschlacht im Vorarlberg

Von Au nach Damüls bei 30 Grad – härter als erwartet.

Nüziders – Bludenz – Wald am Arlberg – Klösterle – Stuben – Flexenpass – Zürs – Lech – Warth – Schröcken – Schoppernau – Au – Damüls – Faschina – Fontanella – Sonntag – Thüringen – Nüziders

Wir starten wieder Richtung Bludenz. Nach Stuben beginnt der Aufstieg zum Arlbergpass. Den lassen wir aber rechts liegen und biegen kurz vor der Passhöhe links ab, um in die Flexengalerie einzufahren. 1,3km lang fahren wir durch die bekannte Galerie.

Kurz hinter der Galerie ist auch schon der Flexenpass erreicht. Abgesehen von der Galerie ist dies ein recht unspektakulärer Pass.

Die rasante Abfahrt über Zürs nach Lech beginnt. Ohne technische Schwierigkeiten, nur mit ein paar Tunnel bestückt. In Warth biegen wir links ab um vor Schröcken noch den Hochtannbergpass 1675m zu überqueren. Danach geht es 16km nur bergab in den Bregenzer Wald hinein. Über Schoppernau ereichen wir Au. In Au geht es links ab um den letzten Anstieg des Tages anzugehen. Hoch nach Faschina.

Direkt hinter Au steigt die Strasse sofort mit 14% und dies bei 30 Grad! Erst nach 2km wird die Strasse etwas flacher, jedoch selten im einstelligen Bereich.

Nach 12,5km und 700hm ist dieser nicht so bekannte Pass überwunden. Bei solchen Temperaturen ist das Faschinajoch mit seinen 14 Prozentigen Rampen eine wirkliche Herausforderung.

Jetzt geht es über die bereits vom Aufstieg bekannte Straße hinab ins Große Walsertal.

Mit dieser Abfahrt geht ein fantastisches Radsportwochenende im Vorarlberg zu Ende.

Tolle Natur, viele Pässe und klasse Wetter machten es zu einem unvergeßlichen Erlebnis.

Pässe:

Flexenpass 1773m

Hochtannbergpass 1675m

Faschinajoch 1486m

Tourdaten:

120km 2500hm